
REA: Wie KI unter die Haube von Programmen schaut
Was passiert im Inneren einer Anwendung, wenn wir auf eine Schaltfläche klicken? REA hilft einem Programmierassistenten, dafür Belege im Programm zu finden. Hier geht es zu REA auf GitHub — morluto/rea.
Mit einer konkreten Frage anfangen
Reverse Engineering untersucht ein fertiges Programm, um seine Regeln zu verstehen. Es ähnelt einem Mechaniker, der die Bauteile einer Maschine verfolgt. REA liefert Untersuchungswerkzeuge; der Assistent verbindet und erklärt die Ergebnisse. MCP stellt die Verbindung her. Auch die Nutzung über das Terminal ist möglich. FAQ des Projekts.
Eine gute erste Frage lautet: „Wo speichert diese Anwendung exportierte Notizen?“ Ein kleines Beispiel verfolgt den Weg von der Schaltfläche bis zur CSV-Datei. Im Browser lassen sich auch ein Klick, eine Netzwerkanfrage und das zugehörige Skript verbinden. Erste Untersuchung, Anwendungsanalyse und Browseranalyse.
Taschenrechner und Spielgeräusche
Das Projekt erklärt am Taschenrechner, warum 200 + 10 % das Ergebnis 220 liefert, während 200 × 10 % zu 20 führt. Die Prozenttaste verwendet je nach vorherigem Rechenzeichen unterschiedliche Regeln. Die Untersuchung führt zu den entsprechenden Programmanweisungen. Beispiel der Autoren.
Bei DX-Ball rekonstruierte das Team die Berechnung, die eine horizontale Trefferposition in einen Wert für die Stereo-Verteilung umwandelt. Die Autoren berichten von 3 205 Vergleichen mit der Originalfunktion und 63 übereinstimmenden kompilierten Bytes. Damit ist diese Funktion geprüft, nicht die automatische Wiederherstellung des ganzen Spiels. DX-Ball-Fallstudie.

Ergebnisse brauchen eine Überprüfung
Bei nativen Programmen können die Ergebnisse Anweisungen und Pseudocode enthalten: den Versuch eines Werkzeugs, Maschinencode lesbarer auszudrücken. Dabei können Details fehlen. Das DX-Ball-Beispiel zeigt, weshalb weitere Untersuchung und Tests nötig sind. Leitfaden zur nativen Analyse.
Die Voraussetzungen hängen von Ziel und Betriebssystem ab. Für tiefere native Analysen kommen Ghidra, Hopper oder IDA infrage. REA untersucht lokal, doch Ergebnisse gelangen zum Assistenten und unterliegen den Datenregeln seines Modellanbieters. Einrichtung; Datennutzung.
Das Projekt ist für autorisierte Untersuchungen gedacht. Seine MIT-Lizenz gewährt keine Rechte an untersuchter Software oder Lizenzen für kommerzielle Analysewerkzeuge. Lizenzhinweise.
Redaktioneller Hinweis: Grundlage ist die öffentliche Dokumentation der Autoren, geprüft am 21. Oktober 2026. Wir haben REA weder installiert noch unabhängig getestet. Beide Bilder sind mit KI erstellte Illustrationen, keine Screenshots.